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Fernsehsportler werden aktiv?

Die steigenden Zuschauerzahle der Übertragung von Wintersport in den Medien bei gleichzeitig nachlassender Begeisterung für Sport, ob Sommer- oder Wintersport, lassen direkte Rückschlüsse auf gesundheitliche Entwicklung der Deutschen zu. Nicht nur Phänomene wie „Winterspeck“, sondern eine allgemeine Verfettung sind hier zu nennen. Es wäre jedoch falsch hier die Ursache zu suchen, denn die Übertragung von wenig verbreiteten Sportarten wie Skispringen hat sie überhaut erst bei den Massen populär gemacht. Ohne das Medienspektakel um deutsche Sportler, hätten Biathlon oder Ski alpin weitaus größere Nachwuchsprobleme als derzeit.

 

Auch Interessierte aus Gegenden, die normalerweise von großem Schneefall verschont sind, finden so über das Fernsehen zu einem Hobby. Auch die junge Eishockey-Liga in Deutschland zieht viele Fans an, da sie über das Fernsehen auch Eishockey News erhalten und so einfach einen Sport kennenlernen konnten. Der Mensch nimmt kaum größere Hürden um ein unbekanntes Hobby kennenzulernen. Wirklich exotische Disziplinen sind zudem wenigen ein Begriff. Wer früher beim Ski nicht die Geschwindigkeit vorfand, die er suchte, hat kaum etwas über Skispringen erfahren können.

 

Durch Fernsehübertragungen und andere Berichterstattung hat diese Sportart viel an Bekanntheit und Beliebtheit erhalten und damit mehr Nachwuchs anziehen können. Die Faulheit des Zuschauers muss also seperat angegangen werden. Doch man sollte nicht übers Ziel hinausschiessen. denn niemand kann gewzungen werden sich ein Hobby wie Ski Alpin anzueignen. Allein die wenigen Skihallen in der Bundesrepublik und die sowieso bereits hohe Verbreitung von Skifahrern unter den Bergbewohnern, sprechen bereits dagegen. Stattdessen müssen Alternativen geschaffen werden um nicht nur Wintersport, sondern den Sport überhaupt über das ganze Jahr zu fördern.

 
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