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Das Handy vom Gruppentyp zum Individualist

Das Handy erstrahlt in immer neuer Vielfalt und jeden Monat gibt es neue Modelle von einer Vielzahl von Herstellern. Waren die Displays früher noch zweizeilig und farblos, so hat man heute schon fast eine Minileinwand, um darauf mit der Handykamera gedrehte Videos betrachten zu können. Fast scheint es als würde die Technik keine Grenzen kennen, denn die Branche erfindet ihre Handys immer neu und verblüfft mit Dingen, wie den Entwurf von Papierhandys, welche wie eine Einwegkamera genutzt werden sollen.

Und auch wenn die Branche auf Maximalismus setzt, ist sie auf einer Ebene gerne mal minimalistisch und das ist bei der Handygröße. So gibt es bereits Firmen, die ihr Handy und alle Extras auf das Format einer Armbanduhr reduzieren, damit mein sein Handy, unabhängig von der Kleidung stets bei sich tragen kann. Aber nicht nur die Handyfirmen glänzen mit Individualität und schaffen ein immer größer werdendes Angebot, sondern auch der Handynutzer gleicht sich dem an. Früher konnte man sich in seinem Bekanntenkreis umsehen und es gab zumeist nur ein bis zwei unterschiedliche Handymodelle zu betrachten, während dieser Zeit haben vor allem junge Leute für Individualität gesorgt indem sie sich austauschbare Oberschalen für ihr Handy besorgt haben, um bei der großen Gleichheit doch ein besonderer Individualist zu sein.

Heute gehört solche „Einheitskleidung“ längst der Vergangenheit an, denn kaum einer hat in seinem Bekanntenkreis dasselbe Handymodell inkl. Handytarife vertreten. Nun hört man sehr oft die Frage: „Darf ich mir mal dein Handy anschauen, dass Modell kenn ich ja gar nicht!“ Aber bei lauter Individualismus bleiben die Mobilfunkanbieter meist dieselben, denn wenn der Bekanntenkreis fast ausschließlich T-Mobile nutzt wird das telefonieren günstiger, da netzinterne Gespräche immer die günstigsten Verbindungspreise aufweisen.

 
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