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Der Gartenbonsai in Deutschland |
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Sicherlich leben auch in Deutschland einige Japaner, die sich hervorragend mit der japanischen Gartenkunst des Bonsai schneidens auskennen, doch die meisten sich im Handel befindlichen Bonsai stammen direkt aus Japan. Nach Deutschland gelangen Bonsai für den Indoor-Bereich und auch den Outdoor-Bereich (auch als Garten Bonsai bezeichnet) meist auf dem Seeweg.
Anders als sein Verwandter für den Indoor-Bereich wird der Gartenbonsai schon etwas größer. Allerdings fällt dieser Baum nach wie vor unter die Miniaturbäume. Mit anderen Baumarten kann er von der Größe her nicht konkurrieren. Dabei ist der Garten Bonsai gar keine eigene Gattung, sondern wird aus diversen Laub- und Nadelbäumen geformt und gezüchtet. Diese Züchtung dauert einige Jahrzehnte. Die in Deutschland erhältlichen Bonsais – für Indoor-Bereich und auch den Outdoor-Bereich – sind bereits ausgeformt und haben somit schon einige Jahre „auf dem Buckel“, bis sie zu ihrem endgültigen Besitzer gelangen. Je nach Baumart braucht ein Garten Bonsai erst einmal ca. 25 Jahre um eine Höhe von 1,50 oder 2 m zu erreichen und dann damit reif zu sein für den Handel, bzw. um in die Hände von Laien abgegeben zu werden.
Was viele Gartenbesitzer nicht wissen, außer dem Gartenbonsai an sich müssen sie auch eine Schale oder eine Kübel kaufen, denn auch der Gartenbonsai wird wegen der Gestaltung, in deren Rahmen auch ein regelmäßiger Wurzelschnitt notwendig ist, meist in Schalen gepflanzt. Dabei ist auch beim Garten Bonsai insbesondere hinsichtlich des Wachstums der richtige Standort im Garten von sehr großer Bedeutung. Dieser Standort sollte ideale Lichtverhältnisse bieten und nicht gerade starken Regengüssen ausgesetzt sein. Für den Garten Bonsai ist dabei ein Plätzchen an dem es nur einen Halbschatten gibt ideal.
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