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Der Providerwechsel
Wer das Webspace Paket eines Webhosting Anbieters annimmt, rechnet manchmal nicht damit, dass er in Zukunft Änderungen vornehmen möchte, die dann mit dem aktuellen Provider nicht mehr vereinbar sind. Denkbar ist eine Erweiterung von Speicherplatz mit wachsender Datenmenge, zusätzliche Features wegen des Ausbaus der Domain oder erhöhte Ansprüche an die Qualität der Dienste.

Kann der alte Hosting Anbieter die gewünschten Faktoren im Rahmen seiner Angebote nicht zur Verfügung stellen, bleibt oft nur der Providerwechsel. Dies kann aber auch einfach aus Kostengründen geschehen. Es gibt Anbieter, die den Wechsel für einen übernehmen, zu unterschiedlichen Konditionen. Auch die Abläufe sind mitunter verschieden, hier einmal ein Beispielablauf. An den neuen Provider wird ein Auftrag gesendet, der so genannte KK-Auftrag zum Providerwechsel. KK steht dabei für Konnektivitäts-Koordination. Teilweise wird auch einfach von ChProv für „change provider“ gesprochen. Der neue Anbieter beantragt dann den Wechsel und man selbst sendet seinem alten Provider eine Kündigung. Der alte Webhosting Anbieter prüft dann nach, ob der Antrag auch wirklich vom Kunden kommt. Je nach Ausgang der Prüfung gibt der alte Hosting Anbieter dann seine Zustimmung („ACK“ genannt) oder eine Ablehnung („NACK“).

Für die Beantwortung hat der alte Provider dabei sieben Werktage Zeit. Wird von ihm in dieser Zeit nicht reagiert, so wird eine Zustimmung angenommen. Dem Umzug der Domain steht dann nichts mehr im Wege. Hat der alte Provider dem KK-Antrag nicht zugestimmt, wird der Kunde darüber informiert. Dieser kann dann nochmals eine Verifizierung des Umzugsauftrag übermitteln für eine spätere Zustimmung („LATEACK“). Bei einem Wechsel ist unbedingt darauf zu achten, was alles beim alten Provider bestellt wurde. Unter Umständen muss Webspace separat gekündigt werden. Eventuell möchte man bestimme Dienstleistungen auch beim alten Provider weiter laufen lassen.

Wurde der Wechselantrag vom alten Provider abgelehnt, sollte man sich nach den Gründen erkundigen. Möglicherweise muss ein erneutes Anschreiben des Providers erfolgen. Reagiert dieser nicht, kann der neue Provider auch versuchen eine Vermittlung zu erreichen.

 
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