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In der Esoterik finden wir alle möglichen Sammlungen an spirituellen Themen, Methoden der Geisteserweiterung oder auch der Meditation. Kartenlegen sticht aus all diesen Themen hervor. Es gilt als eine Methode der Wahrsagung und ist wohl auch die beliebteste Form. Kartenlegen begann vor über 2000 Jahren. Wo und wie genau ist bis heute nicht zweifelsfrei geklärt. Trotz allem hat sich das Angebot im Kartenlegen über die Jahrhunderte in einem recht hohen Tempo erweitern können. Es gab in unterschiedlichen Zeitepochen immer wieder neue Entwicklungen von Kartendecks oder Weiterentwicklungen von bestehenden Karten. Das Tarot ist hierbei eines der wenigen Decks, das sich über die Jahrhunderte an die Spitze gearbeitet hat und diese seit ewiger Zeit behauptet. Das Tarot ist Vielfältiger als der erste Blick glauben lässt. Alles begann mit dem ursprünglichen Tarot. Man geht davon aus, Visconti Tarot sei der Ursprung. Daneben entwickelten sich dann das Tarot de Marseille, das Crowley Tarot und auch das Rider Waite Tarot. Alle Kartendecks haben die Gemeinsamkeit aus 78 Einzelkarten zu bestehen. Jede Karte für sich in jedem Kartendeck hat eine eigene Bedeutung und eine eigene Symbolik. Diese Aussagekraft versucht der Kartenleger auf eine bestimmte Situation, eine Person oder ein Erlebnis zu übertragen um dem Ratsuchenden helfen zu können. Legt man Karten in einem Verbund aus, so nennt man dieses Legesystem. Innerhalb eines Legesystems wird der einzelnen Karte oftmals zusätzlich weitere Bedeutung beigemessen. Das Angebot der Karten ist zudem recht vielfältig, weil es in den letzten ein bis zwei Jahrhunderten einen gesellschaftlichen Zugang bekam. Heute kennen wir zudem die Kipperkarten, die Lenormandkarten, die Skatkarten, die Orakelkarten oder auch die Zigeuner- und Engelkarten. Man sieht, die Vielfalt ist noch um einige Kartendecks mehr erweiterbar. |