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Die arabische Kalligraphie blickt auf eine lange Geschichte zurück. Da im Islam ein Bilderverbot besteht, musste die Kalligraphie durch Linien gelöst werden. So können
eindrucksvolle Bilder aus Buchstaben und Linien entstehen. Die besondere Kunstform der arabischen Kalligraphie entwickelte sich dann aber auch mit dem Beginn des 20. Jahrhunderts. Außer den Menschen im arabischen Raum, hatten aber auch die Juden ihre eigene Kalligraphie entwickelt. Dort entstand sogar ein eigener Beruf, der sich mit der Kalligraphie beschäftigte, und zwar verzierte dieser die biblischen Texte. Geschrieben wurden diese mit einer Vogelfeder.
Die chinesische Kalligraphie hat wie wich die im Judentum einen sehr hohen Stellenwert im ganzen gesellschaftlichen und auch künstlerischen Leben. Die in Asien zur Kalligraphie verwendeten Werkzeuge sind Tuschestange, Werkzeuge, sowie Tuschestein. In China trifft man allerorts auf kalligrafische Kunstwerke. Geziert werden hiermit senkrechte Schrifttafeln und auch waagerechte Namensschilder, die in chinesischen Gärten anzutreffen sind. In die chinesische Gartenbaukunst sind diese Schrifttafeln bzw. Namensschilder inzwischen integriert und nicht mehr wegzudenken. Der Inhalt dieser Schrifttafeln bezieht sich auf die Umgebung der Gebäude oder er beinhaltet Zeilen aus berühmten Gedichten.
Die Kalligraphie spielt außer in China auch im Westen noch eine sehr wichtige Rolle. Allerdings werden hier keine Bücher mehr verziert, sondern nur noch auf Urkunden.
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