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Tarot sind in erster Line 78 Karten die als Spiel- und Wahrsagekarten genutzt werden können. Wahrsagekarten war die erste Bestimmung nach der Entwicklung der Karten. Wie bei jedem anderen Kartendeck auch, entdeckte man recht schnell, das diese Karten sehr vielfältig sind. Das Tarot hielt im 14. Jahrhundert erstmals Einzug in Europa. Tarot unterteilt sich in verschiedene Kartendecks. Das Visconti-Tarot, das Crowley Tarot, das Rider Waite Tarot oder auch das Tarot de Marseille. Diese vier Kartendecks zählen zu den bekannteren Auswahlmöglichkeiten. Das Visconti-Tarot wird sogar als das ursprüngliche Tarot angesehen. Neben diesen Grundinformationen gibt es dann noch den Aufbau innerhalb eines Kartendecks. Insgesamt finden wir fünf Kartengruppen. Hierzu zählen die vier Gruppen der Elementkarten und als fünfte Gruppe die Trumpfkarten. Elementkarten sind die Karten der Münzen, Stäbe, Schwerter und Kelche. Gleichzusetzen mit den Elementen Erde, Feuer, Luft und Wasser. Zu den Trumpfkarten zählen beispielsweise die Karten, der Narr, die Liebenden, der Wagen, der Turm, der Teufel oder auch der Tod. Jede dieser Karten hat eine eigene feststehende Bedeutung. Daneben werden die Karten im Tarot gerne in verschiedenen Legevarianten gedeutet. Hierzu zählen die kleine und große Arkana. Die große Arkana besteht aus 22 Karten, die kleine Arkana aus 56 Karten. Sie haben sich nicht verlesen, dieser Widerspruch in sich ist wirklich gegeben. Kartenlegen mit Tarot soll zudem dabei helfen, mehr über seine verborgenen Schätze des Unterbewusstseins zu erfahren. Geistige Erweiterung und Selbsterkenntnis sind der Weg. Kartenlegen kann trotz allem auch für einen geselligen Abend oder eine Erlebnisreise genutzt werden. Alle Kartendecks können von jedem erlernt werden. |