Warum die Hainbuche so heißt
Carpinus betulus – so ihr botanischer Name. Aber auch Weißbuche und Hagebuche wird die Hainbuche genannt. Sie gehört zur Gattung der Hainbuchen und ist der Familie der Birkengewächse (Betulaceae) zuzuordnen. Dieser Baum ist bekannt als mittelgroße und laubabwerfende Pflanze sowohl in Europa, wie auch in Westasien. Zu ihrer näheren Verwandtschaft zählt auch die Rotbuche, die allerdings der Familie der Buchengewächse in der Botanik zugeordnet wird. Daher rührt auch der Nach-Name, bzw. der zweite Namensteil der Hainbuchen. Dieser Baum ähnelt nämlich vom Äußeren sehr der Rotbuche. Auch die Hainbuchen haben eine ähnliche Größe, Form und auch das Nervenmuster der Blätter ist ähnlich. Darüber hinaus haben diese Bäume auch eine glatte Rinde. Allerdings vom Aussehen der Früchte her sind Hainbuchen den Rotbuchen gar nicht ähnlich. Ihr Vor-Name stammt im Übrigen von dem althochdeutschen Wort „haganbuoche“, wobei hag einst „Einzäunung“ oder „Hecke“ bedeutet hat. Dabei bezogen man sich im Rahmen der Namensgebung insbesondere auf die Schnittfähigkeit dieser Pflanze. Im Mittelalter wurde die Hainbuche dann als „Hain“, also „kleiner Wald“ bezeichnet. Schon damals wusste man im Übrigen, dass Hainbuchen sehr klimatolerant sind und auch auf einem freien Feld gut gedeihen. „Hain“ aus dem Grund, weil sie insbesondere zu dieser Zeit ganz „Haine“ bildete. Heute findet man hauptsächlich freistehende Exemplare. Diese werden bis zu 25 m hoch und können einen Stammdurchmesser von bis zu 1 m erreichen. Hagebuche wird diese Pflanze im Übrigen genannt, weil sie sehr hartes und zähes Holz hat. Die Bezeichnung Weißbuche wiederum beruht auf dem Merkmal einer hellen Holzfarbe, die die Rotbuche nicht aufweist.
 
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