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Vermittlung von Handwerkeraufträgen im Internet
An Handwerksfirmen ist häufig nur schwer ranzukommen. Jetzt, da die Konjunktur wieder kräftig anzieht, muss man oft lange suchen, bis man eine Firma gefunden hat, die einen Termin frei hat, an dem sie den Auftrag erledigen kann. Will man nicht eine lange Suche im Branchenbuch in Kauf nehmen, muss man sich also etwas einfallen lassen. Eine Möglichkeit: Man stellt den zu vergebenen Job ins Internet, zum Beispiel in ein Handwerkerportal oder in eine Auktionsplattform, die mit dem Slogan „Handwerker ersteigern“ wirbt. Über solche Auftragsbörsen werden heute schon viele Aufträge abgewickelt. Das Prinzip ist einfach: Der Kunde bietet einen Auftrag an, zum Beispiel den Bau eines Wintergartens oder die Isolierung seines Hauses. Firmen, die an der Erledigung des Auftrags interessiert sind, bieten auf ihn. Der Clou an der Sache: Anders als bei einer normalen Versteigerung, wo derjenige gewinnt, der das höchste Gebot abgibt, gewinnt bei dieser Auktion derjenige, der das niedrigste Gebot macht (wobei der Auftraggeber nicht gezwungen ist, dem Anbieter mit dem niedrigsten Gebot den Auftrag zu erteilen. Er hat frei Auswahl unter allen Bietern).

Eine wichtige Frage bleibt: Woher weiß der Kunde, dass es sich bei der Firma mit dem niedrigsten Gebot um eine seriöse, kompetente Handwerksfirma handelt? Ganz einfach: Die meisten Firmen, die durch diese Art der Auftragsvermittlung an ihre Aufträge gelangen, tun das regelmäßig. Jedes Mal, wenn sie einen Auftrag ausführen, bekommen sie von ihrem Kunden eine Bewertung. Und anhand der Bewertungen kann man leicht ersehen, ob es sich um eine seriöse Firma handelt – was meistens der Falle ist – oder nicht (was nur in Ausnahmefällen so sein wird).

 
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