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Kopfläuse sind Insekten ohne Flügel, die der Familie der Menschenläuse zugehörig sind. Zu den Menschenläusen gehören sechs verschiedene Arten, wobei die Kopfläuse die einzigen sind, deren Augen pigmentiert sind. Die wichtigsten Merkmale sind der kurze Rüssel, die fünfteiligen Fühler und der widerstandsfähige Körper, der ein Gewicht von bis zu einem Kilo aushält. Die kleinen Blutsauger sind transparent – grau und können nach dem Saugen von Blut eine bräunlich – rötliche Farbe bekommen. Da die Kopfläuse eine Umgebungstemperatur von etwa 28 °C benötigen, sind sie vor allem am Haaransatz auf der Kopfhaut zu finden. Da die Kopfläuse nicht leicht zu finden sind, wird beim Verdacht auf Lausbefall empfohlen, mit einem Nissenkamm durch die Haare zu gehen, der die Eier der Läuse (Nissen), die Larven so wie die ausgewachsenen Tiere entfernt. Der Juckreiz wird durch den Speichel der Läuse verursacht, der dazu beiträgt, dass das Blut nicht zu schnell gerinnt, und die Kopfläuse besser Trinken können. Geschlechtsreife Läuse legen am Tag zirka zehn Eier, die nach etwa acht Tagen. Die kleinen sind nach 12 Tagen geschlechtsreif und können sich wieder weiter vermehren. Ist man von Kopfläusen befallen, gibt es Unmengen an Insektizid spray, -gel oder –Shampoo, was parallel mit einem Nissenkamm verwendet werden sollte. Übertragen werden diese Parasiten durch den direkten Haarkontakt der Menschen. Daher sind Läuse besonders oft in Kindergärten oder Schulen verbreitet. Die kleinen Blutsauger gälten auch als Übertrager des Wolhynischen Fiebers (Fünftagesfieber), Rückfallfieber, Borreliose, Typhus und dem Fleckfieber (in den Tropen). Für die Weiterverbreitung der Pest wurde ebenfalls die Kopflaus mit beschuldigt, da diese die Pestbakterien aufnehmen und bei Wirtswechsel auch übertragen können. |