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Beim Diaphragma bzw. auch Portiokappe genannt ist ein sogenanntes Barriereverhütungsmittel. Das heißt den Spermien wird hier eine Barriere auferlegt auf ihrem Weg hin zur Eizelle. Das Diaphragma wird hierzu vor dem Geschlechtsverkehr auf den Muttermund gestülpt. Dieses wirkt dann wie ein Verschluss. Geübt werden muss das Anlegen von einem Diaphragma natürlich auch. Dies kann von der Frau allerdings auch geübt werden, und zwar unter der Aufsicht des Frauenarztes. Latex und Silikon sind die Materialien, aus denen das Diaphragma besteht. Formen und Größen gibt es natürlich unterschiedlich, denn die weibliche Vagina ist schließlich auch nicht einheitlich. An der Technik des Diaphragma wurde in den letzten Jahren immer wieder gefeilt. Früher wurde dieses nämlich ausschließlich beim Arzt eingesetzt und verblieb vor dem Muttermund bis zur nächsten Monatsblutung.
Inzwischen hat die Portiokappe auch eine Nachfolgerin gefunden. Und zwar das LEA contraceptivum aus medizinischem Silikon. Dieses klemmt man nicht auf dem Muttermund, sondern es haftet dort durch einen leichten Unterdruck. Der Vorteil hierbei ist, dass eine Größe für alle Frauen passt. Ähnlich dem Diaphragma ist aber auch das Femcap. Geeignet sind diese Varianten des Diaphragma und das Diaphragma selbst auch für noch sehr junge Frauen und auf jeden Fall eine Alternative für die Frauen, die es müde sind die Pille einzunehmen.
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