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Der Bandscheibenvorfall und seine Konsequenzen |
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Manchmal kommt es nach einem Vorfall der Bandscheibe zu einer spontanen Selbstheilung. Das ist natürlich eher selten der Fall und meistens muss die Bandscheibe operiert werden, falls auch nach einer konservativen Behandlung keine Besserung eintritt, wobei die beschädigten Teile beseitigt werden. Komplikationen treten bei einer Bandscheibenentfernung nach Bandscheibenvorfall nur selten auf. Meistens handelt es sich dann dabei um Nervenschädigungen. Die Erfolgsquote ist so hoch, dass eine Operation fast immer durchgeführt wird. Nur wenn das Risiko größer ist als die Erfolgsaussichten, wird von einer Bandscheibenentfernung nach Bandscheibenvorfall abgesehen. Die Schmerzen und Beschwerden des Patienten könnten sich nämlich nach so einer Operation verschlimmern.
Tritt dennoch eine Nervenschädigung auf, muss festgestellt werden, welche Nerven eingeklemmt sind. Das erklärt sich meist aus den Symptomen. Es können Blasenprobleme oder Lähmungserscheinungen auftreten. Nur eine weitere Operation kann diese Probleme lösen. Ein Vorfall der Bandscheibe bleibt manchmal unentdeckt, nämlich dann, wenn er keine Schmerzen verursacht. Symptome entstehen erst, wenn die Bandscheibe auf Nerven drückt. Die Krankheitszeichen unterscheiden sich stark voneinander, abhängig davon, an welcher Stelle sich der Bandscheibenvorfall ereignet hat. Ist die Halswirbelsäule betroffen, können Arme und Hals stark schmerzen. Ein Bandscheibenvorfall in der Lendenwirbelsäule äußert sich als im Volksmund bekannter Hexenschuss. Ein Bandscheibenvorfall in der Brustwirbelsäule kann Krämpfe und Gefühlsstörungen verursachen. Es ist daher von Nöten, andere Krankheiten, die ähnliche Symptome aufweisen, durch genaue ärztliche Untersuchungen auszuschließen. Auch die vielen möglichen Therapien werden dabei erörtert. Oft ist eine Behandlung individuell vom Krankheitsbild des Patienten abhängig und wird sodann auf ihn abgestimmt. Möglich sind Therapien mit Medikamenten, Krankengymnastik oder eine Operation.
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