Total Return und offene Immobilienfonds
Wenn von Fonds die Rede ist, fällt oftmals schnell der Begriff Total Return. Gemeint sind hier Fonds mit geringem oder gar keinem Risiko. Innerhalb des Total Return allerdings sind teils große Unterschiede festzustellen. Eine Definition des Total Return fällt von Fondsanbieter zu Fondsanbieter unterschiedlich aus. Es wird sich nach dem Anlageziel orientiert und gute Erträge erzielt. Um laufend mit ihren Fonds im Plus zu bleiben, sehen einige Anleger gerade diese Form als ideal. Allerdings liegt die größte Bedeutung nicht in den Papieren, in denen investiert werden, sondern das Risiko, welches der Anleger hier eingeht. Immobilienfonds scheinen von der Wirtschaftkrise scheinbar völlig unberührt, wodurch sich deren Beliebtheit deutlich hebt. Jedoch muss man hier zwischen geschlossene und offene Immobilienfonds unterscheiden. Da der offene Immobilienfonds schon mit geringen Beiträgen investiert werden kann, scheint eben diese Möglichkeit für den Privatanleger am günstigsten. Jede Bank bietet diesen offene Immobilienfonds an. Hier kann man dann auch Anteile wieder jederzeit verkaufen. Bei dem geschlossenen Immobilienfonds ist dies nicht so einfach möglich, da er nach der Einzahlung des Kapitals geschlossen wird. Weder Ein- noch Auszahlungen sind hier dann noch möglich. Der offene Immobilienfonds setzt zum Abschluss eine Investition in mindestens 15 verschiedene Objekte voraus. Meist handelt es sich hierbei um Bürogebäude oder Einzelhandelsimmobilien. Unbebaute Grundstücke werden hier eher ausgespart, damit das Risiko streubar ist. Die Erträge kommen hier durch Wertsteigerung und Mieteinnahmen zustande. Sobald die Immobilie eine Aufwertung erfährt, kann mit überdurchschnittlichen Gewinnen gerechnet werden. Leider jedoch ist auch umgekehrt der Fall zu erwarten. Sinkt der Wert der Immobilie, so treten Verluste ein.
 
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