Gesamtabschluss einfacher machen
Das BPM spielt auch im kommunalen Bereich eine immer wichtigere Rolle. Der Hintergrund ist, dass durch alle Maßnahme, die man darunter versteht den Gesamtabschluss einfacher machen soll. Alle Maßnahmen zielen darauf ab, dass die Kommunen ihre Zahlen mit anderen Kommunen vergleichen können bzw. sollten. Und dies ist ein sehr wichtiger Aspekt. Denn nach Jahren der Privatisierungsmaßnahmen verfügen die meisten Kommunen über konzernähnliche Strukturen. Der Gesamtabschluss, der wesentlich vereinfacht wurde, denn dieser gibt einen Gesamtüberblick über die Vermögens-, Schulden-, Ertrags- und Finanzgesamtlage von einer Kommune. Dies wurde bisher dadurch erschwert, dass die Kernverwaltung mit anderen Rechnungssystemen der einzelnen Kommunen arbeitete als die anderen Kommunen. Und ein Vergleich war damit nicht möglich. Die Bundesländer sind nun jedoch auf den Weg mit diesem Missstand aufzuräumen. Der entscheidendste Schritt war die Einführung der "Doppik". Doch damit war das Ganze noch nicht abgeschlossen. Denn die große Herausforderung war dann einen kommunalen Gesamtabschluss zu erstellen. Und dies wirkt sich auf gleich mehrere bzw. auf alle Bereiche aus, nämlich sowohl die Bürger, wie auch die Politik, de Verwaltung und auch natürlich die Mitarbeiter der Kernverwaltung und die Eigenbetriebe. Ebenfalls in den Prozess eingeschlossen sind natürlich auch die Prüfungsinstanzen wie die Kommunalaufsicht, aber auch das kommunale Rechnungswesen sowie die überörtliche Prüfung.
 
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