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Festgeld ja oder nein
Privatanleger sind auf der Suche nach einer sicheren Anlageform, die im Idealfall auch noch eine ordentliche Rendite abwerfen soll. Somit suchen Sie also nach zwei Dingen auf einmal. Gibt es so etwas überhaupt (noch)? Eine Grundregel, auf die sie jeder seriöse Finanzberater hinweise wird, ist folgende: Je größer die Rendite einer Geldanlage, um so höher ist in der Regel aus das Risiko. Wer also eine Traumrendite anstrebt, der muss zu einer gewissen Wahrscheinlichkeit auch mit einem teilweisen oder totalen Ausfall seiner Geldanlage rechten - das Geld wäre also weg. Festgeld ist für viele Anleger derzeit ein guter Kompromiss, wobei hier der Schwerpunkt auf Sicherheit liegt. Denn durch staatliche Garantien, die im Juli nochmals ausgeweitet wurden, ist Festgeld bis zu einem bei Kleinanlegern kaum noch üblichen Anlagebetrag zu 100 Prozent abgesichert. Sollte eine Bank also tatsächlich Pleite gehen, so ist beim Festgeld ein Verlust ausgeschlossen. Und hinzu kommen beim Festgeld durchaus attraktive Zinsen, die man sich nicht entgehen lassen sollte. Die besten Festgeldangebote unterbreiten derzeit die sogenannten Direktbanken. Dabei handelt es sich um an sich ganz normale Banken, der Unterschied zu klassischen Großbanken liegt lediglich in der schlangen Administration und einem reduzierten Service. Letzterer sollte für Festgeldanlager aber ohnehin zweitrangig sein. Da Direktbanken also geringere Kosten haben, können sie auch bessere Konditionen, sprich Zinsen, anbieten. Festgeld bei Direktbanken ist auch bei der derzeitigen Niedrig-Zinspolitik der Europäischen Zentralbank eine gute Wahl.
 
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