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Im Bezug auf die Erziehung eines Kindes hat jedes Elternpaar, bzw. unter Umständen auch jeder Elternteil seine ganz eigenen Vorstellungen. Insbesondere wenn es innerhalb der Familie unterschiedliche Auffassungen im Bezug auf die Erziehung gibt, steht ein Kind oftmals regelrecht zwischen "den Stühlen" – der eine Elternteil sagt "Nein", der andere Elternteil sagt "Ja". Das Kind lernt dabei recht schnell, die Eltern gegeneinander auszuspielen. Wenn man verhindern möchte, dass einem die Erziehung von seinem Kind "über den Kopf wächst", sollte man sich Hilfe holen, und zwar rechtzeitig. Viele Eltern stellen sich zunächst aber erst einmal die Frage, wann man denn mit der Erziehung der Kinder beginnen soll. Die Antwort darauf ist einfach: eigentlich von Beginn an. Schon kleine Kinder müssen spüren, dass sie mit ihren Eltern nicht alles machen können, was sie wollen. Je älter die Kinder dann werden, desto schneller begreifen sie nämlich, dass sie ihre Eltern, wenn diese sich über die Erziehung nicht einig sind, leicht gegeneinander ausspielen können und zwar ganz nach dem Motto: "Wenn Mama (oder umgekehrt Papa) Nein sagt, dann frage ich Papa (oder umgekehrt Mama)". Je nachdem wie die Kinder dabei ihre Eltern einschätzen, gehen sie zu dem ersten Mal fragen entweder zu Mutter, oder eben zum Vater. |