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Cocktails mixen ist nicht schwer, hat man die nötigen Cocktailrezepte und einen Cocktailshaker kann es bereits losgehen. Ob die selbst gemixten Cocktails schmecken hängt dann nur wenig von einem selber ab, wichtig ist nur dass die ausgesuchten Cocktailrezepte gut sind und man sich auch an diese Rezepte hält. Da aber wie beim Essen auch bei Cocktails gilt, „Das Auge trinkt mit“, sollten die Cocktails auch entsprechend aussehen. Und genau hier unterscheiden sich Anfänger von erfahrenen Barmännern. Ein wichtiger Punkt beim richtigen Mixen ist das so genannte „Floaten“, wobei eine Zutat so zu den anderen gegeben wird, dass sie sich nicht mit den anderen Zutaten vermischt und ein Schicht-Cocktail entsteht. Schwierig ist dies jedoch auch nicht, man muss nur wissen wie es geht. Am einfachsten kann man einen solchen Effekt erreichen, wenn man einen Löffel verwendet, ein Profi würde einen speziellen Barlöffel nutzen, ein einfacher Teelöffel tut es aber auch. Beim Tequila Sunrise zum Beispiel werden zunächst nur Orangensaft, Zitronensaft und der Tequila gemixt und in ein mit Eis gefülltes Glas gegeben. Erst zuletzt wird die letzte Zutat, der rote Grenadine Sirup mittels des Floatens dazu gegeben. Dazu hält man den Löffel in das Glas und zwar so an den Rand, dass er nur wenig in die Flüssigkeit eintaucht. Nun gießt man den roten Grenadine vorsichtig auf den Löffel, wodurch dieser am Glasrand hinab bis auf den Boden des Glases sinkt, ohne sich mit dem Rest zu vermischen. Auf diese Weise erhält man ganz einfach einen Schicht-Cocktail, welcher unten rot und oben eine gelbe Farbe aufweist. |