Entstehung und Minimierung von Rüstkosten bei CNC Maschinen
Grundsätzlich ist eine CNC Maschinen wartungsarm. Sie müssen zwar regelmäßig gereinigt werden, doch nicht nach jedem Werkstück, das hergestellt wurde. Und auch die Umrüstung von CNC Maschinen ist in der Regel mit nicht sehr hohen Rüstkosten verbunden. Rüstkosten fallen bei der Verwendung von einer CNC Maschine insbesondere an, wenn es zu einer Umstellung in der Produktion kommt. Und zwar egal ob es sich nun um eine Einzelanlage oder eine CNC Maschine handelt, die sich im Rahmen einer Anlagenstraße befindet. Beim Wechsel der Produktsorte spricht man was die Kostenseite anbelangt von den so genannten Sortenwechselkosten. Diese setzen sich zusammen aus den Rüstkosten Anlaufkosten und aus den Opportunitätskosten. Gemeint sind damit die Kosten, die aus dem Stillstand der Anlage resultieren. Die reinen Rüstkosten entstehen durch die Durchführung der Umrüstung der Produktionsanlage, bzw. der CNC Maschinen. Hierbei handelt es sich um Personalkosten der Rüstmannschaften und den rüstbedingten Verschleiß der Werkzeuge. Ebenfalls unter Rüstkosten fallen auch die Reinigungskosten für die CNC Maschinen. Eine Minimierung der Rüstkosten kann durch eine geeignete Arbeitsvorbereitung erreicht werden. So kann zum Beispiel die Werkzeugvoreinstellung bereits vor dem eigentlichen Wechsel der Werkzeuge erfolgen. Die CNC Maschinen stehen dadurch für eine kürzere Zeit still. Das gleiche gilt auch für die Programmierung. Denn geschieht diese bei den Werkzeugmaschinen über PC, so kann das Programm bereits schon soweit geschrieben werden, dass letztlich nur noch ein Klick genügt, um die CNC Maschine neu zu programmieren. Bei einer Direktprogrammierung durch den Einrichter an der Werkzeugmaschine selbst lassen sich höhere Rüstkosten auch vermeiden, wenn einzelne Programme bereits in der Werkzeugmaschine abgespeichert sind und nur noch mittels Knopfdruck ausgewählt werden müssen.
 
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